Stand 01.02.2011

Der Spessart, eines der größten Naturparkgebiete in Deutschland

Schloss Mespelbrunn, das Wahrzeichen des Spessarts, liegt in einem verschwiegenen Spessart-Tal, zwischen Frankfurt am Main und Würzburg. Das Schloss ist von März bis November zu besichtigen und wurde unter anderem als Drehort des "Wirtshaus im Spessart" mit Liselotte Pulver und Carlos Thompson sowie als Schauplatz für das gleichnamige Theaterstück bekannt. Aufgrund seiner versteckten Lage überstand das Schloss alle Kriege unbeschadet und ist in seiner ursprünglichen Form erhalten geblieben.
Noch heute befindet sich Schloss Mespelbrunn in Privatbesitz. Die Besitzer engagieren sich seit Anfang der 1950´er Jahre dafür, das Schloss sowohl als Denkmal zu erhalten und gleichzeitig einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

http://www.spessart-touristinfo.de

Der Naturpark Spessart
mit seinen Ortschaften und Sehenswürdigkeiten

 
Umgeben von Rhön, Vogelsberg und Odenwald, eingerahmt von den Flüssen Main (Mainviereck), Kinzig und Sinn, breitet sich der Spessart («Spehteshart» = Spechtswald) zwischen Würzburg und Aschaffenburg über eine Fläche von 2440 qkm aus. Der Naturpark Bayerischer Spessart (1961 gegründet) umfasst ca. 1710 qkm (=130.700 ha) und der hessische Spessart (1962 gegründet) ist ca. 730 qkm (=72.900 ha) groß. Mit über 200.000 ha Fläche ist der Spessart eines der größten Naturparkgebiete in Deutschland.

Der Spessart ist ein Mittelgebirge mit Eichen und Buchen, im Geiersberg 585 m hoch.  Die Nord-Süd - Ausdehnung wie auch die Ost-West - Ausdehnung betragen je über 60 km.  Eine nach Südosten sanft geneigte Buntsandsteinplatte von bis zu 400 m Mächtigkeit bildet die geologische Grundlage dieses Mittelgebirges.  Abziehende Meere und Klimaeinflüsse über Jahrmillionen haben Täler in den Bundsandstein geschnitten. Tiefe Gründe, sanfte Hänge und Höhen charakterisieren die Spessart-Landschaft. Aus dem Maintal mit 160 m über NN bei Gemünden und 100 m über NN bei Hanau erheben sich die Spessartberge bis zu fast 600 m. Ton- und Lehmschichten hemmen das Versickern der Niederschläge.  Viele Quellen fördern frisches, klares Wasser. Die großen Wälder sichern einen guten Wasserhaushalt und gleichmäßige Quellenergiebigkeit. Stille Täler mit klaren Bächen erfreuen den Wanderer. Geschlossener Wald deckt Höhen und Hänge. Nur die Feldfluren, als Rodungsinseln um die Ortschaften, sind waldfrei. Große Teile des Spessarts werden von Laubmischwaldungen bedeckt.  Zwei Drittel des Waldes ist Staatswald. Naturschutzgebiete (z. B. "Rohrberg" und "Metzger") erhalten uralte Spessart-Eichenbestände in ihrer Ursprünglichkeit und überlassen sie dem natürlichen "Werden und Vergehen". Andere Wälder werden sorgfältig gehegt und liefern die weltbekannten Spessart-Furniereichen